Dienstag, 26. Mai 2015

Massagen und Ayurveda

Eines der zentralen Elemente des Ayurvedas sind Massagen. Am bekanntesten dabei ist die Verwendung von Techniken, bei denen Öle zum Einsatz kommen. Diese Massagen können sehr viele positive Auswirkungen auf den Körper haben. Vor allem aber tun sie etwas, das in der heutigen, stressigen Zeit immer wichtiger wird: sie wirken entspannend.

Die Ölmassagen des Ayurveda sind unter dem Begriff Snehana zusammengefasst, wobei damit sowohl Ganzkörper-, als auch Teilmassagen einzelner Körperbereiche gemeint sind. Bei Snehana-Massagen wird das verwendete Öl angewärmt. Bevorzugt werden reine Öle oder Ölmischungen, die frei von Zusätzen sind, verwendet. Diese Art der Massage (Abhyanga) fördert die Durchblutung und hat entschlackende Wirkung. Sie trägt auch dazu bei, Giftstoffe aus dem Körper zu entfernen und die Muskulatur zu kräftigen. Als sofort sichtbaren Effekt wird die Haut weich und glatt, was zu einem gesünderen Aussehen führt. Das stärkt in weiterer Folge das Selbstbewusstsein und das Wohlbefinden.

In letzter Zeit nahm auch die Bekanntheit der Shirodhara-Massage zu. Dabei wird Öl durch einen Ölguss auf die Haut aufgebracht anstatt reibend auf der Haut verteilt. Diese Technik hilft sehr gut gegen Verspannungen und baut Stress ab. Außerdem steigert sie die Konzentrationsfähigkeit.

Die Shiromardana-Massage gehört in den Bereich der Teilmassagen, weil sie sich auf den Kopf beschränkt. Sie soll die Gehirnleistung verbessern und Haarausfall vorbeugen.

Es gibt noch eine Reihe anderer Techniken, wie etwa die Pinda-Sveda-Massage, bei der kleine, erwärmte Kräuterbeutel zum Einsatz kommen.

Diese ganzen Massagetechniken haben bei ihrer Unterschiedlichkeit eines gemeinsam: Regelmäßig angewandt unterstützen sie das Immunsystem, sie können die Selbstheilungskräfte des Körpers stärken und regen die Zellerneuerung an.