Einfache Tipps, um Ayurveda zu leben - Teil 2

Dienstag, 13. Dezember 2016

Einfache Tipps, um Ayurveda zu leben - Teil 2

Auch im zweiten Teil geben wir Ihnen weitere Tipps, mit denen Sie ohne großen Aufwand ayurvedisch und damit achtsamer leben können.

  1. Gehen Sie früh schlafen. In der ayurvedischen Praxis wird immer wieder auf die vielen positiven Folgen von gesundem, gutem Schlaf hingewiesen. Er ist die Basis jeder Aktivität, denn damit füllen Sie Ihre Speicher auf für den nächsten Tag. Sollten Sie nicht gut schlafen, so sind die Doschas nicht im Gleichgewicht. Hier schaffen ausgleichende Tees und andere Maßnahmen Abhilfe.

  2. Stehen Sie früh auf. Das ist einfach, wenn Sie zeitig schlafen gehen. Im Ayurveda wird empfohlen, vor 22 Uhr in Bett zu gehen. In der Früh haben Sie dann Zeit, sich auf Ihre Routinen zu konzentrieren und sich ein gutes, reichhaltiges Frühstück zu gönnen. Das ist der beste Start in den Tag.

  3. Essen Sie ein ordentliches Frühstück. Essen Sie am Morgen nichts, so wird Pitta irritiert, was oft zu Unruhe führt. Ein paar Vorschläge: Gekochte Äpfel oder andere, saftig-süße Früchte. Diese regen nicht nur die Verdauung an, sondern helfen auch beim Ausleiten von Schlacken. Optimal ist es, wenn Sie die Früchte als erstes essen und dann den Rest des Frühstücks etwa eine halbe Stunde später.

  4. Bringen Sie Würze ins Leben. Seit Jahrtausenden sind die positiven, heilenden Wirkungen von Gewürzen im Ayurveda bekannt. Mit natürlichen Gewürzen wie z. B. Cardamom, Koriander, Fenchel oder Kurkuma tun Sie also nicht nur Ihren Geschmacksnerven etwas Gutes, sondern auch der Verdauung ... Um die Doshas zu regulieren, gibt es übrigens eigene Churnas.

  5. Sorgen Sie für Ihre Haare. Für kräftiges Haar ist es wichtig, richtig zu essen. Naschen Sie statt Popcorn lieber frische Früchte, statt Süßigkeiten lieber Nüsse. Wichtig: Es geht nicht darum, Ihren kompletten Speiseplan umzustellen. Kleine Änderungen, die mit der Zeit einfach häufiger gemacht werden, reichen.

  6. Entgiften. Regelmäßige Entgiftungsmaßnahmen sind wichtig. Eine Ama-reduzierende Diät tut einfach gut.

  7. Stellen Sie wieder eine Verbindung mit der Natur her. In der heute hochtechnisierten Zeit haben viele Menschen den Zugang zur Natur verloren. Ein vollgestopfter Terminkalender bestimmt das Leben, keine Zeit mehr, stillzuhalten. Trotzdem oder gerade deshalb ist es wichtig, sich wieder mehr auf die Natur einzulassen. Gehen Sie raus, machen Sie einen Waldspaziergang, beobachten Sie Insekten. Wir alle sind Teil der Natur und nicht von ihr getrennt. Sie werden sehen, es hat etwas ungemein Beruhigendes, wenn man sich einfach einmal auf einer Wiese hinsetzt und genießt.

  8. Gönnen Sie sich eine Massage. Die Haut dürstet nach Liebkosungen und Aufmerksamkeit, also tun Sie ihr den Gefallen. Mit angewärmten ayurvedischen Massageölen verstärkt sich der Effekt zusätzlich, Körper und Geist kommen zur Ruhe. Warum probieren Sie also nicht eine Selbstmassage aus?