Mittwoch, 22. Oktober 2014

Reinigendes Räuchern – Ritual für mehr Besinnlichkeit

Rauch und Duft mit der Hilfe von Feuer zu erzeugen, ist uraltes Kulturgut. Einen Raum durch Räuchern zu reinigen, ist für das energetische Klima so bedeutsam wie Staubsaugen oder Putzen: Räuchern ist das „Putzmittel“ gegen schlechte Energien. Aber nicht nur: Weihrauch z. B. wirkt prima gegen „dicke Luft“ – und das vor allem aufgrund seiner stark desinfizierenden Wirkung.

Der Advent vor Weihnachten ist eine wichtige Zeit für Räuchern, Rituale und Besinnlichkeit. Letztere kann sich nämlich nur einstellen, wenn sich keine störenden Energien im Raum manifestiert haben: Die Ursachen dafür können in einem Streit liegen, weil jemand krank geworden oder gar gestorben ist und die Räume noch voller Schmerzen, Trauer und Erinnerung sind. Auch schlechte Träume hinterlassen Spuren – ebenso wie Besucher, die negative Energie abgeladen haben…

Nur das Fenster zu öffnen, reicht da nicht – Räuchern reinigt nachhaltiger als frische Luft allein. Manchmal sind Räume durch jahrzehntelange Ansammlungen von Energien aller Art belastet – wen wundert’s, dass sich die Bewohner schlapp fühlen. Es wurde eben schon jahrzehntelang nicht mehr geputzt!

Gut räuchern – und damit putzen – lässt es sich mit einer Handvoll Räucherstäbchen, mit denen man durch den Wohnraum geht, wobei auch in Ecken, unter Betten und in alle unzugänglichen Winkel bewusst hinein geräuchert wird. Zusätzlich kann man Räucherwerk im Haus verteilen (eventuelle Brandgefahr aber nie außer Acht lassen!). Danach wird ordentlich gelüftet – das bringt frische Energie, die man richtig spüren kann.

Es gibt aber auch interessante Räucher-Mischungen, die für die tägliche Anwendung – das tägliche Putzen und Klären der Energie – geeignet sind. Dafür benötigt man ein feuerfestes Gefäß (am besten mit einem Holzstiel, damit man das heiße Gefäß auch herumtragen kann!), Räucherkohle, ein großes Streichholz für die selbstentzündliche Kohle und Räucherwerk, das darauf gelegt wird. Da die Kohle bis zu 800 Grad Celsius erreicht, muss man warten, bis sie außen grau geworden ist, damit der Weihrauch und die anderen Ingredienzien nicht zu schnell verbrennen.

Feuer, Duft und reinigender, klärender Rauch schaffen eine besinnliche Stimmung. Man wird ruhiger, die Sicht auf Wichtiges ist weniger verstellt und Sorgen rücken ein Stück weit ab. So reinigt man mit dem Räuchern nicht nur die Räume, sondern ein wenig auch sich selbst – wann haben Sie zuletzt geräuchert?