Sport & Ayurveda - am besten typgerecht

Montag, 08. Mai 2017

Sport & Ayurveda - am besten typgerecht

Wenn wir heute fit bleiben wollen, müssen wir etwas dafür tun. Auch hier finden sich im Ayurveda typgerechte Empfehlungen.

Die Errungenschaften der Moderne sind schon eine tolle Sache. In der westlichen Welt müssen heute nur noch wenige Menschen körperlich schwer arbeiten. Das heißt aber auch, dass die Anforderungen des Alltags heute nicht mehr ausreichen, um die Leistungsfähigkeit des Körpers und des Geistes zu erhalten. Dafür muss man aktiv etwas tun.

Die optimale Menge Sport

Wenn Sie wirklich fit bleiben wollen, sollten Sie sich täglich mindestens 30 Minuten bewegen. Die Betonung liegt auf „bewegen“, also moderater körperlicher Aktivität. Dazu zählen auch ein Spaziergang oder Gartenarbeit.

Für den optimalen gesundheitlichen Nutzen werden 3 Mal Ausdauer- und 2 Mal Krafttraining mit jeweils 20-60 Minuten empfohlen. Dabei sollte die Balance zwischen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit nicht vernachlässigt werden.

Die Konstitution macht den Sport

Welchen Sport Sie nun aber machen, sollte sich nach Ihrem Konstitutionstyp richten. Dann kommt es noch darauf an, ob eine Störung vorliegt oder nicht. Schauen wir uns zuerst die drei Konstitutionen an, wenn keine Störung vorliegt.

Sport bei einer

Vata-Konstitution: Hier empfehlen sich erdende Programme wie sanftes Yoga oder Tai Chi. Diese ankern uns und dienen als Grundlage. Dann fügen wir andere Sportarten hinzu.

Dazu empfiehlt sich wärmende Ernährung, regelmäßige Mahlzeiten und Meditation.

Pitta-Konstitution: Ausdauer- oder Wettkampfsportarten sind für Menschen mit dieser Konstitution optimal, weil sie viel Ehrgeiz und Biss haben, zielstrebig sind. Auch Kampfsport ist hier eine Überlegung wert. Aber Achtung: Trainieren Sie nicht zu intensiv.

Sportarten an der frischen Luft oder Schwimmen sind gut, weil sie für zusätzliche Abkühlung bei aufgeheizten Pitta-Typen sorgen.

Kapha-Konstitution: Für diesen Typ ist es essentiell, Bewegung auch sinnlich zu erfahren und sie mit Genuss zu verbinden. Frauen können hier z. B. Tanz oder ein moderates Kraft-Ausdauertraining in geselliger Runde machen. Für Männer eignet sich ein intensives Krafttraining besser. So wird viel fett verbrannt.

Kommen wir nun zu den Störungen und die dazu passende Bewegungsart:

Vata-Störung: Diese Störung liegt oft vor, wenn wir uns gestresst oder überfordert fühlen. Bei einer solchen Störung ist Vorsicht geboten. Ein Übermaß an Bewegung verschlechtert die Situation nämlich. Es ist besser, sanfte Bewegungsformen wie Hatha Yoga oder Tai Chi zu wählen und diese mit ayurvedischen Ölmassagen zu ergänzen.

Pitta-Störung: Bemerkbar wird diese Störung durch übertriebenen Ehrgeiz. Oft vergessen Leute, die an dieser Störung leiden, darauf, dass Leistungsdruck nicht gleich Gesundheit ist. Ein dosiertes Sportprogramm ist wichtig. Klare, konkrete Anweisungen mit fix festgelegten Zielen helfen, es nicht zu übertreiben.

Kapha-Störung: Hier ist Bewegung sehr wichtig, um das eigene Gewicht zu halten und auch, um die körperliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. Ein Kapha-Störung greift man am besten von zwei Seiten an: Ernährung und Training.

Die Ernährung sollte so sattivisch wie möglich sein. Dazu helfen feste Essenszeiten. Das Training gestalten Sie so dynamisch wie möglich, um den Kreislauf auf Touren zu bringen. Aber Vorsicht vor Überforderung.

Die Grundvoraussetzung

Die wichtigste Voraussetzung für Sport ist die Freude daran. Wir sollten uns also folgende Fragen stellen: Was motiviert mich und welche Sportart macht mir Spaß? Trainiere ich lieber allein oder in der Gruppe? Bin ich eher der Wettkampftyp? Was brauche ich?

Ganz wichtig ist es, eine regelmäßigen Rhythmus aufzubauen, sonst brechen wir immer wieder ab. Besser, ich trainiere täglich 5 Minuten, als zwei Mal pro Woche für 60 Minuten, den bei täglich 5 Minuten habe ich einen Rhythmus aufgebaut und ich kann die Einheiten relativ problemlos verlängern.